Archiv für August, 2007

selbstverliebte Gesellschaft

die heutige Gesellschaft wird immer mehr zu einer egoistischen und narzisstischen Gesellschaft. Und das schlimmste daran ist, dass die Kinder und Jugendlichen das von uns Erwachsenen übernehmen. Die heutige Jugend wird darauf eingestellt, dass sie vor allem auf sich selber schauen will. Das Wort „Nächstenliebe“ gerät immer mehr in Vergessenheit.

Die meisten heutigen Jugendlichen haben einen TV in Zimmer, einen eigenen Computer und womöglich auch irgendeine Spielkonsole. Sie sind auch viel mehr mit sich selbst konfrontiert, da die Eltern immer mehr am arbeiten sind und folglich zuhause fehlen.

Folge dessen ist die Tatsache, dass die Jugendlichen sich viel im Internet aufhalten, sich selbst der Menschheit in Communities präsentieren und in Games gegen das Böse kämpfen. Und das teilweise gleichzeitig, während der TV neben dran vor sich hin flimmert.

Geblieben ist das Verlangen nach der Aufmerksamkeit. Und das Verlangen nach Liebe, sei es durch Freundschaft oder aber Liebe. Doch was immer seltener passiert ist, dass man andere Menschen in real trifft. Es wird lieber im MSN rumgehangen in der Hoffnung, dass etwas spannendes passiert.

Nun, was will ich damit sagen? Wer schon meine anderen Blogs gelesen hat, der weiss, dass ich mich viel mit dem Thema der Jugend befasse, weil mir wichtig ist, dass die heutigen Jugendlichen lernen, dass das Internet und Co. kein Ersatz für das wahre Leben da draussen sind. Denn jeder Mensch, der so aufwächst, der lernt auch nicht so gut, mit der komplexen System da draussen klarzukommen. Er wird viel mehr ein Untergebener der Kontrolle. Und die Jugend war bis jetzt nie ein Freund der Kontrolle! Und das soll auch so bleiben!

PS: Ich sehen mich nicht als ideales Vorbild, da ich auch Internet habe. Aber die Menschen, die mich kennen, die wissen, dass ich es nicht (mehr) als Ziel sehe, im Internet den Sinn des Lebens zu finden

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Durst nach Neuem

Jeder sucht nach dem ultimativen Kick in seinem Leben. Jeder sehnt sich nach einer positiven Veränderung. Denn jeder, der sein jetziges Ich genug gelebt hat, der dürstet nach mehr schönem und spannendem. Der Mensch ist von Natur aus unersättlich. Sein Hunger gebührt der Spannung. Doch aus Spannung wird schnell mal Langeweile. Und aus der Langeweile folgt eine Krise. Und aus einer Krise erfolgt irgendwann Gewalt. Entweder an anderen oder an sich selbst.

Was lernt man davon? Lebe jeden Tag neu, lass dich vor nichts was du wirklich willst einschüchtern. Lebe Risiken, probiere Neues und du wirst glücklich sein

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Die Kunst, Nein zu sagen

Frauen lieben Männer, die wissen was sie wollen — und auch was sie nicht wollen! Die eigenen Grenzen zu kennen und zu vertreten, ist eine wichtige Fähigkeit, die jeder Mann — ja jeder Mensch besitzen sollte.

Die Unfähigkeit, NEIN zu sagen, wächst oft zu einem richtigen psychologischen Problem an. Wir haben Angst, dass Menschen durch unsere Ablehnung verletzt werden, aber wir vergessen uns selbst komplett. Jeder empfindet die Unfähigkeit zur Ablehnung auf seine eigene Weise. Der eine denkt, dass es ein Ausdruck von Güte ist. Ein anderer sieht darin die Schwäche des Charakters. Doch es ist notwendig, NEIN zu sagen, wenn Dich jemand bittet, etwas zu tun, was Du auf keinen Fall tun willst. NEIN — ist auch eine Antwort.

Ein Mensch trinkt viel mehr als er will, weil seine Freunde immer wieder mit ihm anstoßen wollen. Er verleiht Geld, obwohl er selbst kaum über die Runden kommt, weil er Angst hat, jemanden zu beleidigen. Er macht sich unnötige Arbeit. Und doch will jeder von uns frei und unabhängig sein und eigene Entscheidungen treffen! Lass uns also die Fähigkeit
trainieren, NEIN zu sagen. Es gibt einige Möglichkeiten, es zu tun, ohne das Gegenüber zu beleidigen. Es gibt sogar einige Übungen.

Als allererstes solltest Du Dich fragen: „was will ich eigentlich?“ Du musst deine Entscheidungsfähigkeit trainieren. Sie ist wie ein Muskel, der sich nach und nach entwickelt. Eine Übung für Dich: in den nächsten 3 Tagen triffst Du ALLE Deine Entscheidungen innerhalb von 30 Sekunden. Oder schneller. Gehe ich zum Training oder bleibe ich zuhause? Bestelle ich Pizza „Hawaii“ oder doch nur einen Salat? Keine lange innere Diskussion mehr!

Wenn Dich jemand darum bittet, etwas zu tun, was Du nicht tun willst, sage Dir innerlich selbst: „ich kann und will das nicht machen und jetzt sage ich es mit Bestimmtheit“. Aber solltest Du NEIN ohne diesen inneren Entscheidungsprozess sagen oder nicht genau wissen, ob Du es willst oder nicht, wird Dein Gegenüber es bemerken und Deine Ablehnung wird unvollständig und angreifbar.

Das isch nöd en Text vo mir, sondern vomene Typ, wo sich Brother Rabbit nännt, aber ich finde’s sehr guet gschribbe

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Angreifen!!!

Es reicht! Ich werde mein Kriegsbeil ausgraben. Es gibt kein zurück. Mein Gegner: Mein bisheriges Ich!!! Mein Grund zum Krieg: Die Eintönigkeit meines Seins!!! Lange genug habe ich Gesellschaftskonform gelebt. Klar ist es die einfachste Lösung so zu Leben, wie es uns die industrielle Gesellschaft empfiehlt. Aber es ist immer noch eine Empfehlung und kein Gesetz! Und aus meiner früheren Wahl zur Bequemlichkeit und Sicherheit werde ich mich für die anfänglich anstrengendere und risikohaftere Lebensweise entscheiden. Ich will die Regeln nicht brechen, ich will sie biegen!!!

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Beste Freunde

Immer wenn ich dich wiedersehe, dann fühle ich mich wohl. Immer wieder, wenn ich dir in die Augen schaue und du mit einem Lächeln antwortest, dann weiss ich, dass alles gut ist zwischen uns. Du bist für mich eine der Personen, die ich an meisten Liebe. Das ganze basiert für mich auf freundschaftlicher Ebene. Und trotzdem bist du mir mindestens so wichtig, wie eine Liebesbeziehung. Was mich mit dir verbindet im Prinzip nicht zu beschreiben. Es ist bestimmt Vertrauen, Geborgenheit, erleben von Glücksgefühlen und Spass. Doch was bei dir anders ist als bei meinen anderen Freunden ist, dass unsere innere Kommunikation miteinander perfekt harmoniert. Am liebsten würde ich mehr mit dir reden und lachen, aber gewisse Umstände verhindern das. Und es gibt auch einige Neider, die nicht verstehen, dass wir und so gute Freunde sein können.

Wenn du auf etwas negativ reagierst, dann beschäftigt mich das immer eine halbe Ewigkeit. Ich weiss, dass ich dir auch wichtig bin als Freund, aber ich weiss nicht genau, wie du über mich denkst. Und ab und zu habe ich auch Angst, dich zu verlieren….

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Regen…

Ich sitze zuhause und surfe im Internet. Stattdessen könnte ich zur Zeit bei meinen besten Freunden sein. Doch ich muss arbeiten. Doch muss ich immer wieder an meine Freunde denken. Wie sie draussen im Regen im Nirgendwo in ihren Zelten ausharren. Der Regen der letzten Tage setzt auf das Gemüt. Überall nur Schlamm. Die Kleider durchtränkt von diesem Nass. Und trotzdem müssen sie alles geben. Denn sie Leiten ein Lager mit ganz schön vielen Jugendlichen. Und das wichtigste in so einem Lager ist es, dass es den Jungs und Mädels gut geht. So gerne würd ich ihnen in diesen letzten Tagen ihres Lagers beistehen. Das schlechte Wetter ist mir egal. Ich will einfach nur, dass es ihnen gut geht. Und ich will nicht, dass aus Enttäuschung über das Wetter nicht Wut entsteht. Denn Wut kann sehr schlecht für ein gemeinschaftliches Klima sein.

Es bleibt mir also nur noch folgendes zu wünschen:

Ich wünsche euch noch viele schöne Momente und viele Nerven. Und dass euch wieder mal die Sonne ins Gesicht scheint

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Veränderung

Sich immer wieder zu wandeln und zu verändern ist das wichtigste im Leben.

Der Mensch neigt zur Bequemlichkeit. Sobald er sich in etwas eingelebt hat, geht er Gefahr an diesem Punkt stehen zubleiben. Denn nichts ist einfacher und sicherer, als das zu machen und zu erleben, das man kennt. Doch die Zeit kommt immer wieder, an dem man beginnt, sich zu langweilen. In der heutigen Medienwelt wird uns praktisch alles zum leben auf dem silbernen Tablett serviert. Beinahe alles wirkt selbstverständlich. (Und dieser Lebensstil ist auch gut für die Weltordnung. Denn so hat das System die Kontrolle über uns. Es weiss im Prinzip auf jede Handlung eine geeignete Lösung.)

Soweit sogut. Eigentlich ist es auch gut, etwas gewohntes zu tun. Aber irgendwann wird es langweilig. Es besteht die Gefahr einer Depression. Auf dieses Problem hat der Mensch verschiedene Lösungen gefunden:

- Er lenkt sich irgendwie ab. Sei es mit Drogen oder Gewalt

- Er kehrt in sich zurück

- Er beginnt sich Gedanken zu mache, was dazu führt, dass er unglücklich ist und überlegt sich, was er VERÄNDERN kann.

Schon alleine die Überlegung bringt einen Stein ein wenig zum rollen. Das Problem ist bloss, dass jede Veränderung ein gewisses Risiko und Anstrengung mit sich bringt.

Auch ich neige zur Bequemlichkeit und habe auch einen Wiederholungstick. Aber seit mehr als zwei Jahren leben ich immer mehr mit der Veränderung. Denn wenn man einmal durch eine grosse Veränderung geht und dadurch eine höhere Lebensqualität verspürt, dann wird man sich immer wieder nach diesem Gefühl sehnen. Und man bekommt auch immer mehr s
Selbstvertrauen. Auf einmal kann man nicht nur dies. Man kann auch jenes und solches. Und das stärkt das Selbstwertgefühl und man wird GLÜCKLICH!!!

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